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16.04.2010

Nach langer Zeit mal wieder ein Hallo aus dem Norden!

Ja, die Saison 2010 lief für mich, nicht nach Plan an.

Eigentlich wollten wir mein Training neu gestallten, mit Skilanglauf, Schwimmen und anderen Ideen…. 

Aber leider hatte ich Ende des alten Jahres einen unfreiwilligen Sturz aus dem Rolli und brach mir das Kreuzbein.

Schwupps alle Pläne nebst Aufenthalt auf Lanzarote, waren über den Haufen geworfen. Anstatt der netten Annehmlichkeiten wie Sonne und Wärme, stand 8 Wochen Zwangspause bzw. Sofa und Ruhe auf dem Zettel. Daher war mein Selbstvertrauen, bei den ersten Rennen in Freiburg und beim ersten EHC Rennen in Frankreich nicht gerade sehr groß. 

Aber allen Zweifeln zum trotz, lief es super! In Freiburg, zeigte sich mal wieder, was unser Team SOPUR auszeichnet.

Am Vortag mit Vico, noch eine Taktik zu Recht gelegt und am nächsten Tag, durfte ich dann von Vico´s Erfahrung profitieren. Echt Wahnsinn, was es bringt, jemanden bei sich zu haben, der einen in gewissen Momenten die Richtung weißt bzw. da ist.

Nach einem guten Start und nach ca. 5 Km hatten Vico und ich so viel Druck gemacht, das uns keiner folgen konnte. Vico fuhr „natürlich“ bedingt von seiner Verletzung von Mallorca vorsichtig und nahm das Rennen, als Test für Rosenau / FR.

Auf jeden Fall war Freiburg, eine super Möglichkeit endlich wieder Rennluft zu schnuppern und die Veranstalter haben alles für uns getan, sodass Freiburg für die Zukunft, sicher ein fester Bestandteil im Rennkalender sein wird.

Lustig im Nachhinein auch die Formulierung von Arno Becker, der meinen „Erfolg“ als Heimsieg bezeichnete.

Die Woche nach dem Freiburg Rennen, nutzte ich dann mit Vico um ein paar Sachen zu trainieren. Meist allein unterwegs, war dieses eine sehr nette Abwechslung.

Die Woche vor Rosenau, stand auch im Zeichen von „guter“ Ernährung. Annette zauberte jeden Tag, „sportives“ Essen auf den Tisch, das auch noch schmeckte. Es macht doch einen großen Unterschied aus, wenn die Speicher gut gefüllt sind.

Jetzt besteht allerdings die Gefahr, dass wir den Vico nicht mehr los bekommen, da er sichtlich, das Essen und unsere gemeinsamen Tage im Schwarzwald genoss.

Die Woche zwischen den Rennen war vom Gefühl sehr kurz und schon stand Rosenau vor der Tür. Der Start für uns A Fahrer war entspannend um 13 Uhr sodass wir, ohne Stress uns nach Rosenau begeben konnten. Mein Vater nebst Familie, war auch zu Ostern im Schwarzwald eingekehrt, also hatte ich reichlich Fans vor Ort !

Super nett auch von Ludwig und Alex Reinbold, die nach Rosenau gekommen waren. Die beiden, sind die Hersteller vom „Smove“, einen fahrbaren Stehtisch, www.stehenundbewegen.de den ich freundlicher weise von der Firma Reinbold zur Verfügung gestellt bekommen habe, aber zu dem sehr effektiven und interessanten Gerät später mehr.

Zum Rennen:

Es war für mich bis dato, das größte „A“ Feld, das ich am Start gesehen habe. Alle namehaften Fahrer aus Europa und den Rest der Welt waren am Start und daher dachte ich an der Startlinie kurz, na das wird heute bestimmt ein heißer Tanz. Die üblichen Verdächtigen, fanden sich auch gleich in einer Spitzengruppe zusammen. Ich konnte trotz zügigem Tempo gut mithalten und die Gruppe war recht harmonisch unterwegs. Nach knapp 10 km, fuhr allerdings der führende der Gruppe, für mich eine recht „merkwürdige“ fasst dilettantische Aktion um uns Nachfolgenden aus dem Windschatten zu schütteln.

Als der Führende die Straßenseite wechselte und auf dem direkten Weg aufs Führungsfahrzeug der B Fahrer steuerte, hielt ich kurz inne, weil ich das „Spiel“ nicht mit machen wollte und fiel aus der Gruppe.

In der zweiten Gruppe, fuhren wir dann wieder sehr harmonisch und „sportlich“ zusammen. Nach etwa 5 Km sind wir auf Christoph Etzlstorfer aufgefahren, der kurz vorher aus dem Führungs-Quartett viel. 

Da war es wieder, das SOPUR Team in Person von Christoph und mir, ich konnte daher meinen Vordermann vertrauen und war befreit von Überraschungen. Christoph, ist super in Form und konnte eine sehr gute Pace fahren. Ich fuhr sehr verhalten, da ich immer noch überrascht war, wie gut ich mich fühlte und wollte nichts riskieren. Eine kurze Absprache mit meinen Teamkollegen und er wusste dass ich mich zurück halten würde.

So fuhren wir zu viert, auf die letzten Kilometer. Ich fuhr für „Orange“ den Sprint an und überraschender weise, war unser Quartett: Etzel / Hindricq der Franzose Pascal und ich, fasst gleich stark im Sprint und ich musste alles geben.

Es ging zum Glück trotzdem gut aus, sprich Christoph gewann den Sprint und ich konnte mich, geplant dahinter einreihen.

Komisch, jetzt bin ich schon eine Weile dabei, aber es war mein erster Sprint den ich gefahren habe!

Schon ein irres Gefühl wenn man alles rein legt und beobachtet wie das eigene Vorderrad sich ganz langsam, an den Anderen vorbei nach vorne schiebt.

Platz 5, ein super Ergebnis und das mit sehr viel Ruhe im Vorfeld bzw. beim fahren, was mich richtig stolz macht.

Jetzt heißt es volle Konzentration auf Hamburg, also mein 2. Heimrennen der Saison! 

Euer Torben

 

23.12.2009

Ich wünsche Euch, ein ruhiges und schönes Weihnachtsfest, einen guten Start in die neue Saison und nicht zu viele langweilige Stunden auf der Rolle und bleibt gesund !

Euer Torben

 

    

Thomas Lange  †10.12.09

 

Das schlimme am Tod ist nicht die Tatsache,

dass er uns einen geliebten Menschen nimmt,

sondern vielmehr,

das er uns mit unseren Erinnerungen

alleine läßt.

 

Dein Witz,dein Ehrgeiz und deine Hilfsbereitschaft wird mir immer in Gedanken bleiben und Du als Vorbild in mir sein.

 

 

       

02.12.2009

reha team Hamburg

Die Hamburger „Jungs“, sind seit längerer Zeit für ihre innovativen Rückensysteme bekannt.

Ich setzte das System seit über 2 Jahren erfolgreich in meinen Bikes ein und die Vorteile sind gerade bei meiner hohen Läsionshöhe, kaum noch weg zu denken.

Die perfekte Anpassung und die dadurch resultierende Führung im Bike, sind besonders bei Kurven und längeren Einheiten zu merken.

Man kann schnelle Kurven, ohne Unruhe im Oberkörper durchfahren und dadurch deutlich Kraft einsparen. Die Gefahr durch Spastik im Bike wird durch Entlastung des Rumpfes deutlich geringer. Da die Sitzschale anhand eines Abdrucks modelliert wird, ist hier die Gefahr von Druckstellen kaum gegeben.

Für die SAISON 2010, haben wir noch mal eine Verbesserung erzielt.

In meinem Race-Bike haben wir jetzt eine Sitzschale verbaut, die aus einem Stück gefertigt wurde.

Auch im dem Bereich der Nieren haben wir mehr Unterstützung bzw. Führung gegeben, sodass ich mich bei höherer Trittfrequenz nicht mehr so aufschaukle bzw. unruhig im Bike liege. Trotzdem, bleibt die Möglichkeit noch gegeben, sich in Kurven raus zu legen.

Dadurch dass der Sitz jetzt aus einem Stück gefertigt ist, habe ich einen noch besseren Kraftschluss mit dem Bike, das besonders in der Druckphase zu merken ist, da ich mich jetzt noch weniger im Sitz bewegen kann.

Also wieder ein Stück in Richtung perfektem Bike und sicher eine sehr sinnvolle Investition für jeden ambitionierten Handbiker.

Infos unter www.handbikepoint.de oder fragt mich nach den Vorteilen.

Auf diesen Weg ein großes Dankeschön für die professionelle Unterstützung.

Torben

19.11.2009

 

Kampagne "Auf dem Weg nach Vancouver und London"

 

Die wohl bis jetzt einmaligste Aktion im Behinderten-Sport, ist in Hamburg in die zweite Runde gegangen.

Überall in Hamburg sind Motive von Handicap-Sportlern zu sehen.

Es ist schon ein besonderes Gefühl, wenn dein eigener Sohn auf einmal überrascht aufschreit "Papi da bist Du ja" und man sich selber in der ganzen Stadt, an markanten Punkten in Lebensgröße sieht.

 

Wir hoffen mit der Kampagne, Aufsehen bei möglichen Sponsoren zu erreichen und den Behinderten Sport näher an die Menschen zu bringen.

Ich denke wir sind mit der Kampagne auf einem guten Weg.

Daher einen großen Dank an alle Mitwirkenden / Sponsoren und besonders an Henning Finck für seinen sensationellen Einsatz an allen „Fronten“.

 

Als I-Tüpfelchen kommt die Tage auch noch eine sehr hochwertiger Kalender raus und das wird sicher der Kampagne noch einen Schub mehr verpassen.

 

 

Euer Torben

 

18.11.2009

                                                      Motto " Neue Wege gehen !"

  

16.11.1009

Hey,

die Saison ist vorbei und nun heißt es nach der Saison ist vor der Saison.

Für die Saison 2010 habe ich mir mal was anderes ausgedacht und will mich nicht wie die Jahre zuvor, nur auf Lanzarote vorbereiten.

Außerdem werde ich mir diesmal einen Monat länger Pause gönnen und mich nächstes Jahr mehr auf die WM-Quali und die WM konzentrieren.

Sobald die Pläne stehen, werde ich berichten.

Ansonsten bleibt mir alle gesund und nicht zu viele Kilos ansammeln :-)

Euer Torben

 

 

25.09.2009

Ein seltenes Hallo, 

man die letzten Wochen, waren mal wieder zeitlich echt ein Balanceakt.

Leider bleibt dann manchmal keine Zeit mehr für meine Freunde und die Website. Hat man dann mal Zeit, fehlt der nötige IT-Zugang im Hotel. 

Die letzten Wochen, standen ganz im Schatten der WM in Bogogno / Italien.

Mein Training nebst Trainingsplan von Ralf Lindschulten war mit neuen Erkenntnissen auf mich abgestimmt und ich konnte den Plan ohne Infekt oder Unwohlsein gut umsetzen. 

Auch im Bereich Krafttraining bzw. Ansteuerung von Muskulatur sind wir ein gutes Stück weiter gekommen. 

Auf diesen Weg ein großes Dankeschön an Ralf und dem Team aus Köln.

Leider gab es die letzten Wochen von Außen etwas Unruhe. 

3 Wochen vor der WM bin ich schon zum Testen mit Annette nach Italien gereist. Stefan und Norbert waren auch vor Ort. 

Der erste Eindruck von der Strecke, war schon mal recht deutlich, besser gesagt WM würdig !!! 

Gleichzeitig war auch das Team Swiss vor Ort und testete fleißig auf der Strecke. Es ist schon cool zu beobachten, wie professionell und akribisch das Team um Christian Wenk dort arbeitete. 

Kurz gab es noch ein lockeres Grinsen, von den Schweizern über unser Team Hotel, aber darauf brauch ich nicht weiter einzugehen. 

Rein ins Bike und die ersten lockeren Runden gedreht. Der erste Eindruck war nicht falsch, die Strecke hatte es auf den letzten 3 Km in sich. 

Die Schweizer nahmen in dem selektiven Bereich Zeiten und ich durfte Abends sogar ein paar Zeiten erfahren. 

Das Training nächsten Tag machte richtig Spaß und die montierte Übersetzung von 48/34 und als Kassette 11-32 fühlte sich gut an. Ich montierte aber lieber 46 Zähne sodass ich die ganze Strecke auf dem großen Blatt fahren konnte. 

Ich konnte die einzelnen Sektionen, deutlich schneller fahren aber ohne den Respekt vor der letzten Steigung zu verlieren. 

Stefan und Norbert drehten auch fleißig Ihre Runden und Stefan meinte er müsste kurz einmal näheren Kontakt zur Strecke suchen. Stefan und die Straße haben sich wohl dermaßen angefreundet, das wie bekannt ja eine Medaille für ihn raussprang. 

Unterbrochen wurde das Trainingswochenende von der Suche nach einem „geeigneten“ Team Hotel. Außerdem hatte ich mich entschieden ein paar Tage vorher mit Annette anzureisen. 

Die letzte Trainingseinheit konnte ich so erst gegen 19Uhr fahren. 

Auf der Rückfahrt fuhren wir nicht durch den Tunnel sondern über den St Gotthard Pass, was bei den tollen Wetter recht imposant war. 

Die letzten Tage habe ich dann in Kaltenkirchen trainiert und es fühlte sich sehr gut an. Die auf dem Papier stehenden Wattzahlen die mich bei Erhalt des Planes noch zweifeln ließ gingen locker von der Kurbel. 

10 Tage vor der Abfahrt gen WM bekam ich etwas Halskratzen die aber nicht schlimm waren. Leider wurden sie etwas schlimmer und ich ging zum Arzt. Der zauberte nicht lange und verschrieb mir Antibiotika. Er meinte was anderes würde nichts bringen. Ok war ja noch genug Zeit bis zur WM und ich hatte zuvor bei Blasenproblemen keine Einschränkungen bei der Leistungsfähigkeit, wenn ich Antibiotika nehmen musste. 

Also ab nach Bogogno. Im Hotel, Nähe der Strecke eingecheckt und ab auf den Kurs. Am ersten Tag wollten wir nur den Rücken anpassen. Dieses war nötig, da ich meine Position leicht geändert hatte. Die Änderung bzw. die Anpassung des Rückens fühlte sich super und ergonomisch an. 

Bei dem Teilstück das mir am meisten abverlangte, konnte ich mit meinem Race-Bike die Geschwindigkeit von 9 auf 14.5 Km/h steigern und dies verpasste mir mächtig Selbstvertrauen. 

Am nächsten Abend gingen wir mit Dorothee noch in einem netten Lokal essen und dem Tag darauf in das „nette“ Teamhotel. 

Am Abend fing mein Hals wieder an weh zu tun und ich dachte zuerst, das die Klimaanlage schuld wäre. 

Training war bis zum Wettkampf ja nur noch locker und daher war viel Ruhe angesagt. Leider wurden die Halsprobleme immer schlimmer und ich suchte Anja auf. Da der Hals nicht wirklich gut aussah, entschlossen wir uns noch mal Antibiotika einzusetzen. Die letzten hatte ich ja gut verkraftet, leider diesmal nicht. Ich fühlte mich sehr schlapp, dachte aber das es mit der Reise und der WM logischen Anspannung zu tun hätte. 

Aber beim Einfahren zum Zeitfahren merkte ich schon, das ich irgendwie gegen ein Gummiband fuhr. Die Platzierung sprach dann auch Bände. 

Zwar bin ich zuvor den Kurs noch nie so schnell gefahren, aber der Druck nach hinten raus fehlte sichtlich und ich ließ am letzten Anstieg wohl die Sekunden liegen. 

Der Sprecher rief noch aus, das ich Platz 4 hätte, aber das war leider nicht der Fall und ich war sichtlich enttäuscht als die echte Platzierung fest stand. 

Für das Straßenrennen, beschlossen wir das ich gucken sollte wie ich dran bleiben könnte. Wenn keine Chance auf eine vordere Platzierung bestehen würde, sollte ich raus fahren um mich für den nächsten Tag zu schonen. 

Am nächsten Tag wurde das erste mal ein Team-Zeitfahren durchgeführt. Dieses sollte ich mit Max und Norbert zusammen fahren. 

Die Vorbelastung einen Tag vor dem Rennen, die ich seit längerem erfolgreich fahre, brauchte ich ja wegen der 2 Runden vom Vortag nicht machen. 

Beim Warm-up zum Team-Zeitfahren fühlte ich mich richtig gut und daher fuhr ich zufrieden zum Start. 

Da herrschte mächtig Hektik, weil die Aufstellung ja in dieser Art noch nie durchgeführt wurde. 

Ich fuhr als zweites hinter Norbert los. Die ersten Kilometer fühlten sich auch noch gut an, ich konnte ein gutes Stück mit halten, aber als auf einer langen Gerade der Wind von der Seite kam viel ich aus dem Windschatten raus und konnte nicht mehr dran bleiben. Ich versuchte alles um das Tempo noch zu halten, ungefähr nach 6 Km Kilometer, war ich sowas von blau, das ich kaum noch was vom Rennen weiß. 

Wenn Annette und Lars nicht am Anstieg gestanden hätten, währe ich da bestimmt zum stehen gekommen. 

Im Ziel, war ich endgültig am Ende. Die Belastung bis zur absoluten Grenze hatte ich noch nie so „erfahren“ aber das konnte natürlich keinen trösten, besonders nicht mich. 

Ich hatte Max am Abend zuvor versprochen, alles zu geben damit er seinen Sohn gegeben falls was mitbringen könnte. Habe zwar das Versprechen gehalten nur leider waren wir 3 weit weg von einer vorderen Platzierung. 

Was bleibt nach der WM ? 

Auf jeden Fall eine Erfahrung auf die ich hätte gerne verzichten können. Auch andere Faktoren, die ich nicht weiter erklären möchte trugen sicherlich hierzu bei. Aber genau daraus heißt es zu lernen und gestärkt wieder zu kommen.

 

Euer Torben

 

20.08.2009

Ein Hallo aus dem sonnigen Schwarzwald !

 

Ich habe heute Ruhetag und daher etwas Zeit zum schreiben. Die Trainingswoche mit der Nationalmannschaft die morgen zu Ende geht, war sehr effektiv. Wir konnten in Ruhe trainieren und um unser leibliches Wohl, kümmerte sich unser Gastwirt Edgar und die Physios Annette und Alex.

Bei mir stand eine Woche mit Intervallen auf dem Plan, die ich sauber und nur mit kleinen Änderungen fahren konnte. Auch die extremen Temperaturen waren für mich beherrschbar.

Auch meine Trainingsschatten Jan Phillip Ohm aus Kiel, der erstmals bei uns als Nachwuchsfahrer beiwohnte, fuhr super mit und ich denke er hatte viel Spaß. So sind wir dann schon mit 4 echten Nordlichtern (also oberhalb der Elbe wohnend) in der Natio vertreten und halten den Dialekt-Wirrwarr etwas in Grenzen !!!

Eigentlich war gedacht bis zum Sonntag hier zu bleiben, aber wir haben aber die Planung umgeworfen und fahren morgen zur WM Strecke zum testen. 

Dann habe ich noch Dienstag einen Test in Köln und dann geht es wieder Richtung Kaltenkirchen.

Auf den Weg hole ich auch noch Vico ab, der mir dann die letzten Tagen vor der WM den richtigen Schliff verpassen darf.

Nachdem ich letzte Woche Vico´s Kochkünste testen durfte, ist er auch hier erste Wahl !!!

Schade das Vico diese Jahr nicht zum Kreis der WM Piloten gehört, obwohl er dieses Jahr, eine sensationelle Form aufweist.

So jetzt wieder aufs Sofa, denn heute ich wie gesagt Ruhetag.

Viele Grüße aus dem Brutofen von Freiburg.

 

Euer Torben

 

05.08.2009

Nach langer Zeit mal wieder ein Eintrag. 

Die letzten Wochen, waren sehr zeitintensiv und daher hatte ich keine Zeit zum schreiben. 

Die Rennen in Louny und zur deutschen Meisterschaft, waren mehr oder weniger erfolgreich, aber auf jeden Fall wieder ein guter Schritt in Richtung WM. 

Seit letzter Woche greift auch mein neuer Trainingsplan von Ralf Lindschulten, der speziell auf die WM in Italien abgestimmt wurde. 

Auf Grundlage vom letzten Leistungstest in Freiburg, haben wir die Watt-Werte angeglichen und ich konnte die erhöhten Werte super einhalten. 

Diese Woche ist eine Recom Woche, aber vom Gefühl her, würde ich gerne mehr machen, aber es heißt Disziplin bewahren und Kraft tanken. 

Zwischendurch war ich auch bei Errol in Malsch und wir haben noch Kleinigkeiten am Bike geändert, was sich richtig gut anfühlt. 

Am Freitag nächster Woche, beginnt auch der letzte Vorbereitungslehrgang im Schwarzwald mit der Nationalmannschaft für die WM. 

Also bekommt mein Bus, mal wieder ein paar Kilometer eingehaucht.

Auf diesen Weg auch einen Gruß und gute Besserung an Norbert, der sich in Alaska mächtig gelegt hat.

Viele Grüße aus dem hoffentlich länger sonnig bleibenden Kaltenkirchen. 

Torben

 

30.06.2009

Ein Hallo aus dem Schwarzwald,

nach den letzten sehr turbulenten und zeitraubenden Wochen, mal wieder einen Eintrag von mir. 

Das Rennen in Oensingen war mit mehr oder weniger Erfolg gekrönt( Platz 4 im Straßenrennen und Platz 6 im Zeitfahren ). Die Rennen waren allerdings sehr lehrreich und wieder für mich ein Stück mehr Erfahrung, in Richtung anstehender WM in Italien.

Danach ging es nahtlos ins Trainingslager mit der Nationalmannschaft nach Buchholz. Dort standen Training, Leistungs- und medizinischer Test auf dem Plan. 

Alle Werte wiesen keine Auffälligkeiten auf, nur der Leistungstest war etwas schlechter als der Vorgehende. 

Daher wiederholte ich den Test heute und die Werte sind auch hier wieder im normalen Bereich.  

Einen Dank hier mal an Bernd, der trotz seiner Rennen / Leistungen, immer noch Zeit hat meine Mitstreiter zu beobachten um mir seine Eindrücke / Ideen in Punkto Bike mitzuteilen.  

Nach dem Lehrgang bin ich für 4 Tage nach Kaltenkirchen geflogen, um ein paar schöne Tage mit Tjark zu verbringen. 

Dieses Wochenende war dann wieder Race-Time in Lorsch, der Kurs war mir vom letzten Jahr noch in guter Erinnerung und daher war die Vorfreude groß. 

Ich hatte schon beim Einrollen am Samstag ein sehr gutes Gefühl und das Bike lief super. Ich verzichte die letzte Zeit auf die Scheibenräder, da ich mit den Scheiben beim Straßenrennen etwas die Spontanität bei der Beschleunigung vermisse. 

Besonders freute mich, das Errol nach langer Zeit mal wieder vor Ort war und er mir vor dem Rennen noch ein paar wertvolle Tipps für die Strecke geben konnte. Wie wertvoll, wurde mir erst im Rennen so richtig bewusst. Es ist schon manchmal unglaublich, was kleine „fahrerische“ Änderungen für große Wirkung haben können. 

Der Start war für 11 Uhr angesetzt und die Temperaturen waren beim Frühstück schon recht hoch. Bei uns in der A-Klasse ist das Wetter für viele, bedingt durch die gestörte Wärmeregulierung, sehr entscheidend. 

Trotzdem, ich überhaupt nicht schwitzen kann, werde ich immer mehr „Wärme-Stabil“ und bin daher trotz der Temperatur sehr relaxt an den Start gegangen. 

Das Fahrerfeld in meiner Klasse A, war super besetzt und ich durfte mich auf einen echten Leistungstest freuen. 

Leider mussten wir schon 30 Minuten vor dem Rennen in die Startaufstellung und waren dadurch wieder von der Muskulatur kalt. 

Die Strecke ist relativ flach nur die Startgerade geht merklich hoch und führt über einen sehr schlechten mit Kopfsteinpflaster gespickten Marktplatz. 

Letztes Jahr konnte ich noch in dem Bereich, die Geschwindigkeit nicht halten und verbrauchte dort mächtig Körner. 

Dazu blies uns der Wind diesmal merklich auf der Geraden entgegen. 

Pünktlich um 11:06 Uhr nach den C und B Fahrern wurden wir gestartet und fuhren recht geordnet zusammen die erste Runde von 5 Kilometern. 

Ich war sehr gespannt, wie ich den schnellen Jungs auf der beschriebenen, selektiven Startgeraden folgen konnte. 

Die Tipps von Errol im Ohr und es ging richtig gut. Kein Vergleich zum letzten Jahr und das ganze noch mit Reserven. 

Auf der Strecke wurde das Tempo von Wolfgang und Alain hoch gehalten, sodass wir nach der 2 Runde nur noch zu 3 waren. 

Ich hielt mich in punkto Führung zurück, da die Beiden sehr erfahren sind und ich erstmal lernen muss wie in der Spitzengruppe taktiert wird um nicht ins Hintertreffen zu gelangen. 

Runde für Runde fühlte ich mich besser und war daher mächtig überrascht, als nach der 4 Runde und überfahren der Kopfsteinpflaster Passage, auf einmal meine Arme dick wurden und ich nicht mehr folgen konnte. 

Alain guckte mich noch auffordernd an, zu folgen, aber trotz vollem Einsatz viel ich zurück. 

Ich dachte noch, was könnte das sein und dann bemerkte ich schon den Gummigeruch. 

Mit mächtig Fragezeichen im Gesicht guckte ich Richtung Bremse und sah zu meiner Verwunderung das der Bremsbelag von der Feststellbremse sich gedreht hatte und nun am Reifen schliff. 

Da ich jetzt bei nur noch 25 Km/h nicht am Rad hantieren wollte, bremste ich runter, aber leider konnte ich den Belag nicht drehen bzw. lösen. 

OK, also mit sprichwörtlicher „ angezogener Handbremse“ fuhr ich die Runde zu Ende und rief fragend nach einen 5er Inbus in die Menge. 

Leider konnte ich keinen mit dem richtigen Tool finden und musste so noch eine Runde weiter fahren. Die Durchschnittsgeschwindigkeit viel bei mir dadurch um fasst 5 Km/h. 

In der Runde 6 hatte Annette zum Glück den Schlüssel aus dem Auto geholt und ich konnte nun endlich den schlecht riechenden Problemfall beheben. 

Na, das fühlte sich doch gleich besser an und ich konnte wieder voll fahren. 

Leider waren Wolfgang und Alain nicht mehr zu sehen und ich fuhr das Rennen alleine zu Ende. 

Platz 3 trotz dem schwerwiegenden Defekt und das in dem sehr gut besetzten Fahrerfeld, war für mich super. Daher verschwendete ich auch keine Gedanken daran, was wäre wenn …. 

Zum Auto zurück wo Errol schon wartete, ich zeigte ihm die Bremse und er wusste gleich wo der Fehler herkam. 

Ja, da bin ich wohl wie in alter Cross-Manier etwas zu hart über die Kanten gefahren und die Kette schlug hoch und nahm den Bremsbelag mit, sodass er sich drehte und am Reifen schliff. 

Nun war ich gespannt wie weit Wolfgang und Alain vor mir waren und mit dem Zeitabstand war ich wegen der Panne mehr als zufrieden. 

Im Anschluss gab es noch die Siegerehrung für die NHC und EHC Wertung, wo ich momentan national Platz 2 und international Platz 1 belege. 

Diese Woche heißt es volle Konzentration auf die Deutsche Meisterschaft, danach geht es erstmal wieder für eine Woche nach Hause. 

Meinem Team SOPUR wünsche ich für Heidelberg alles Gute und besonders freue ich mich schon auf Vico, der nach dem Rennen quer durch Amerika wohl viel zu erzählen hat. 

An dieser Stelle auf jeden Fall schon mal einen Glückwunsch, für die tolle Leistung. 

 

Sonnige Grüße aus dem Schwarzwald und bleibt mir gesund. 

Torben 

 

08.06.2009

Leider musste ich heute erfahren, dass unser geschätzter Herr Dr. Exner aus Boberg völlig überraschend eingeschlafen ist. Erst vor noch nicht all zu langer Zeit, haben wir ihn in seinen verdienten Ruhestand verabschiedet. Unvergessen bleibt mir seine offene, aufbauende Art und sein für mich überraschender Besuch, im Olympischen Dorf in Beijing. Wir sind  alle tief betroffen und trauern mit seinen Angehörigen.

 

06.06.2009

Hallo,

ich musste heute leider das Rennen in Duisburg absagen.

Ich hatte 2 Tage Fieber und die Puls-Werte sind noch nicht wieder im normalen Bereich.

Da ich nichts verschleppen möchte, habe ich die letzten Tage auch nur wenig und ohne hohe Intensität trainiert.

Es geht aber schon besser und ich hoffe, das ich bis Oensingen wieder besser drauf bin.

Also bleibt alle gesund.


Torben

03.06.2009

 

Hey, 

das Wochenende mit Tjarky und meiner Familie in Grömitz war super schön. Ich konnte mein Training gut einbauen und das Wetter war optimal.

Überrascht war ich, wie hügelig dort das Terrain ist. Ich konnte die Wellen richtig gut "drücken" und die Wärme machte mir auch beim fahren nichts aus. 

Gestern hatte ich dann einen wichtigen Termin im Hamburger Rathaus, wo unsere Kampagne "Auf dem Weg nach Vancouver und London" vorgestellt wurde. Das Medieninteresse war sehr groß und was sehr schön war, den Sponsoren merkte man sichtlich an, dass sie uns mit Freude unterstützen. Auch Senatorin Prof. Karin von Welck, die die Schirmherrschaft der Kampagne übernommen hat, war anzumerken, dass sie mit Herzen dabei ist.

Am 15. wird die Kampagne offiziell auf dem Spielbudenplatz in Hamburg mit einen riesen Plakat gestartet. Folgen werden dann diverse Poster in Hamburg, die auf den Behindertensport mit markanten Sprüchen hinweisen werden. Seid gespannt, die Poster sind super gelungen ! Als kleines Highlite wird dann demnächst auch noch ein Kalender folgen. Also es bewegt sich was in Hamburg.

 

Viele Grüße Torben

 

 

27.05.2009

Ein regnerisches Hallo aus Kaltenkirchen. 

Da ich die letzten 2 Wochen „rennfrei“ hatte, konnte ich mich mal um liegengebliebenes kümmern. 

Mein Trainingsplan, hatte auch eine Neuheit vorgegeben und bedingt durch das gute Wetter, konnte ich den Plan auch sauber abarbeiten. 

Trotz der relativ harten Einheit, geht es gut voran und das gute Gefühl vom Anfang des Jahres kehrt langsam zurück. 

Dieses Wochenende geht es für ein paar Tage nach Grömitz. Tjarky kommt mit und wir hoffen auf gutes Wetter. 

Die nächste Woche steht dann wieder ganz im Schatten, auf die Vorbereitung für den Marathon in Duisburg. 

Im Anschluss daran kommt Oensingen, wo ich dann wieder auf die komplette Weltelite in meiner Klasse treffen werde.

Ich freue mich schon darauf, um zu sehen, wie das Training der letzten Wochen sich auswirkt.

Viel Glück, möchte ich auch noch meinem Team Sopur wünschen, die dieses Wochenende ein Rennen als Team am Genfer See bestreiten. 

Ziel vom Team ist es, Errol ( unser Teamchef) bei diesem harten Rennen „180 Km“ zu unterstützen und so auch mal, Errol für seine tolle Arbeit etwas zurück zu geben. 

Jungs viel Glück !!! 

Bis dann Euer Torben

 

23.05.2009

Eine kleine nette "MOMENTAUFNAHME"

UCI Weltrangliste

         

12.05.2009

Diesmal ein doppeltes Hallo aus Mannheim und Mainz,

nach dem Rennen in Düsseldorf, ging es erstmal für eine knappe Woche in den Schwarzwald und dann am Freitag Abend nach Mannheim.

Der Mannheim Marathon gehört zu meinen liebsten Veranstaltungen und daher war die Vorfreude groß.

Der Clou, es ist ein sogenannter Dämmermarathon. Das heißt, er wird erst am späten Nachmittag gestartet 17:45 h und hat durch die einsetzende Dämmerung seinen eigenen Charakter. 

Wir bekamen eine ruhige und für uns extra abgesperrte Straße zum warm Fahren zugeteilt, sodass sich fasst alle Fahrer schon vor dem Start begegneten und viele nette Sprüche kreisten. 

Pünktlich und sehr professionelle, wurden wir durch eine nette Dame auf unsere richtigen Startreihen verteilt. 

Das klappte recht gut und so standen wir vor sehr gut gefüllten Rängen im Startbereich und wurden dann auch mit lauten runter zählen, der letzten 10 Sekunden pünktlich gestartet. 

Zu meiner Überraschung, war Wolfgang Schattauer nicht am Start, den eigentlich meine komplette Konzentration gelten sollte. 

Startschuss und das Feld machte sich sehr vorsichtig und angenehm diszipliniert auf die ersten Meter um die S-Kurve. 

Ich suchte mir das Hinterrad von Monique, da Sie im letzten Rennen ca. die gleiche Zeit wie Wolfgang gefahren war. 

Zuerst konnte ich auch gut folgen, bis es raus aus der Stadt auf eine längere Straße ging. Die Gruppe zog an und ich viel dabei etwas zurück und bekam den vollen Gegenwind zu spüren. 

Leider war ich nicht in der Lage das überraschende Loch zu schließen. Daran heißt es noch zu arbeiten, damit ich in solcher Situationen besser reagiere. 

Also fehlte mir nun ein günstiges Vorderrad um eine gute Zeit zu fahren. Vor und hinter mir, weit und breit kein Fahrer zu sehen, daher legte ich alles rein was ging um nicht zu viel Zeit zu verlieren. 

Aus dem heiteren Himmel überholte mich auf einmal ein Fahrer der mich durch eine Geste aufforderte mit ihm zu fahren. 

Der Kollege fuhr permanent über 30 Km/h und wollte netterweise gar nicht das ich ihn unterstützte. So konnte ich die zuvor verbrauchte Energie wieder sammeln und als uns auf einmal eine Gruppe mit Micha Biermann und Ralph Weisang und Patrick Moyses überholte, konnte ich mich sofort einreihen. Leider viel mein „Zugpferd“ bei dem gesteigerten Tempo raus, sodass ich mich gar nicht bedanken konnte. Daher auf diesem Weg einen großen Dank. 

Wie so oft, werde ich erst auf der zweiten Hälfte warm und es ging mächtig die Post ab. Man merkte den Jungs an, das Sie viel Erfahrung haben und trotz Kurven und Brücken, das Tempo sehr konstant hoch hielten. Es brachte richtig viel Spaß, ich konnte aus der Kurve mit beschleunigen und die Brücken super mit fahren. Endlich mal wieder das Gefühl, die Kurbel als Freund zu haben. 

Zwischendurch sammelten wir auch noch Monique auf und so aufgestellt ging es zur letzten „ewig“ langen Schlussbrücke. 

Was Monique und ich da unter großer Anstrengung für Laute von uns gaben, hört man wohl sonst nur in Filmen die natürlich keiner von uns je gesehen hat !!! 

Als die Brücke endlich erklommen war, erinnerte ich mich an Errol´s Worte „danach geht es  nur noch runter“ daher sammelte ich die letzte Körner und durchfuhr die vielen Torbögen auf den letzten Metern.  Ich fragte mich nur, welcher zeigt nun die 42 km an ??? 

Wo der Zielbogen steht, war mir klar aber die vielen anderen Bögen ??? Das nicht nur mir die Gedanken im Kopf kreisten, sondern zuvor auch den Jungst in der Spitze, sei nur nebenbei erwähnt und ist bekannt. 

Bei meiner Zieldurchfahrt, herrschte super Stimmung auf den Rängen und ich war trotz meiner nicht ganz erreichten, vorgenommenen Zeit mit meiner Performance in der zweiten Hälfte zufrieden. 

Ich hielt mich nicht lange in der Auslaufzone auf und fuhr mich etwas länger als sonst aus, da am nächsten Tag ja noch Mainz auf dem Plan stand.

 

Mainz:

Das Rennen in Mainz hatte ich irgendwie nicht in meiner Planung berücksichtigt und daher musste ich mich noch schnell am Freitag per Telefon anmelden. 

Das das so unkompliziert von statten ging, war sehr vorbildlich und muss erwähnt werden. Ich möge doch nächsten Tag noch mal anrufen. 

Bei meinem Anruf am nächsten Tag, war alles schon vorbereitet und ich brauchte nur noch meine Chip Nummer durchgeben und alles war fertig. Mir wurde auch gleich mitgeteilt das ich neben Wolfgang und Alain am Start stehe. Super dachte ich, so einfach kann das gehen.  !!! 

Also früh raus und ab nach Mainz. Vico regelte schon mal die Parkplatzsuche und brachte mir die Startunterlagen mit. 

Was haben wir eigentlich, früher ohne Handy gemacht ???

Wie immer zeitig ins Bike und diesmal anders als sonst, nur lockeres Warmfahren. 

Mit der Gewissheit des festen Startplatzes in Gedanken fuhr ich 20 Minuten vorm Start Richtung Startaufstellung. 

Startaufstellung ? Wie keine Startaufstellung ? Na ganz groß, dachte ich. 

Also hinten anstellen und das Beste draus machen „Planung ade“. 

Neben mir stand zum Glück Patrick Gabriel, eine verlässlicher Fahrer mit dem ich die Reihenfolge zwischen uns, in der Schikane ausmachen konnte. 

Leider hatte sich Wolfgang souverän bzw. mit viel Selbstvertrauen in die erste Reihe gestellt und Alain war auch nicht weiter hinten. 

Als wir auf die lange, erste Gerade kamen, waren die Beiden für mich schon nicht mehr auszumachen. 

Planung war zu gucken, wie lange ich bei den Beiden bleiben kann. Mit dem Gefühl / Selbstvertrauen vom Vortag, denke ich, wäre es möglich gewesen dran zu bleiben. 

Also nicht zu sehr ärgern und die Gruppe um mich halten. Wie die letzten Rennen war auch wieder Theres Huser dabei und freute sich merklich im Ziel darüber. 

Eigentlich machten nur ein anderer Fahrer und ich die Pace und die Anderen trollten hinterher. 

Gut dachte ich, jetzt kenne ich auch das Gefühl das die Anderen trotz Aufforderung nichts machten. Etwas nervig war auch, das vor jeder Kurve ich einen Schlag durch auffahren verspürte und meinen Vordermann deshalb auch immer einen mitgab. Kurze Beschwerde von mir, ein genervtes JAJA von hinten und das Thema war dann auch vergessen. That’s Racing !!! 

Auf den letzten Kilometern versuchten wir dann auch durch „Kreiseln“, das Tempo noch mal zu erhöhen, wo ich aber nicht mehr lange mithalten konnte. 

Auf der Zielgerade konnte ich dann auch nicht mehr, viel zusetzten und ich musste meine Mitstreiter aus den anderen Klassen ziehen lassen. 

Leider musste diesmal aus Zeitgründen die obligatorischen und meiner Meinung nach, sehr wichtigen "Handshakes" nach dem Rennen ausbleiben. 

Ich musste mich spurten, denn meine Eintrittskarten für das HSV Spiel in Bremen lagen bereit. Also nur ein kurzes Tschüss und weg. 

Schade um die verpasste Chance, zu sehen wie weit die beiden anderen Spitzen A Fahrer weg sind, aber es ist halt nicht alles planbar. 

Viele Grüße Torben

 

 

Ergebnisse:    Mannheim  /  Mainz

  

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04.05.2009

Ein Hallo vom ersten HCT Rennen aus Düsseldorf,

am Samstag habe ich meine Vorbelastung anders als im letzten Jahr, in Kaltenkirchen gefahren und bin daher erst etwas spät in Düsseldorf angekommen.

Dafür standen wir aber nicht wie alle anderen, die aus Richtung Norden kamen im Stau. Morgens früh raus und mit Vico nebst Begleitung zusammen zum Start. Dieses mal ließen wir uns aber nicht, wie das Jahr zuvor, von Absperrungen im Tunnel zum Start beindrucken und schoben diese kurz zur Seite und waren schnell am angestammten Parkplatz.

Bike kurz noch vorbereitet und ab zum Warmfahren, dabei noch den U-Turn getestet und nach dem Warmfahr-Programm zum Start. Zum Glück war noch ein guter Platz neben Bern Jeffré frei. Der Start in Düsseldorf wird in der Mitte durch eine Verkehrsinsel verengt und dadurch recht gefährlich. Daher entschloss ich mich, vom Start an kurz alles rein zu packen um der Gefahrenquelle zu entfliehen, das gelang mir recht gut und ließ alle Fahrer hinter mir, das gab wohl Anlass zu Verwirrungen, sodass sich viele fragten, welcher der Orangen Top-Fahrer ich sei.

Die B Fahrer dachten ich währe Edward und der Rest, ich währe Vico.

Danach wollte ich wie in Padova, etwas raus nehmen und mit einer schnellen Gruppe „mit schwimmen“ leider konnte ich der Gruppe um Wolfgang nicht folgen und die zweite konnte leider die Pace nicht gehen, die ich mir erhofft haben. Anders als im letzten Jahr kam ich die Brücken besser hoch und daher dachte ich, die Zeit vom letzten Jahr zu unterbieten. Aber unsere Gruppe wurde immer kleiner, sodass wir zum Ende hin nur noch zu dritt waren und die Geschwindigkeit nicht deutlich über 30Km/h halten konnten. Am Ende fehlten mir dann auch die Körner, aber ich konnte mich noch taktisch in der Schikane postieren und den kleinen Sprint unter uns ausmachen.

Bei der Siegerehrung, habe ich dann noch für Aufsehen gesorgt, als ich bedingt durch das Kopfsteinpflaster mich aus den Rolli warf.

Zu erwähnen währe noch, das Vico trotz Plattfuß, anschließendem Reifenwechsel und Soloritt, noch den 3. Platz in seiner Klasse einfuhr, unglaublich wie er durch das Feld pflügte. Andreas Künkler „B“ der eine neue Bestzeit einfuhr und der A1 Fahrer Jürgen Winkler für großes Aufsehen sorgte, weil er mit einer 1:47:02 h seine Bestzeit um knapp 40 Minuten verbesserte und damit einen neuen Weltrekord in der Klasse A1 einfuhr. Gratulation !!!

Jetzt heißt es Kräfte sammeln und volle Konzentration für Mannheim, das von mir wie gewünscht im Trainingsplan, als 1. Saison-Höhenpunkt verankert wurde. Viele Grüße Torben

Ergebnisse TEAM Sopur Fahrer:

Platz 1 B  Edward Maalouf (LB) MH Team Sopur  01:06:01 38,35

Platz 3 C  Vico Merklein (DE) MH Team Sopur 1:14:38 33,92 

Platz 4 B Winfried Sigg (DE) MH Team Sopur 1:15:17 33,63

Platz 2 A  Torben Bröer (DE) MH Team Sopur 01:28:22 28,65

 

  

29.04.2009

Hey, 

so heute war mal wieder ein Tag gespickt mit viel Arbeit und Training. 

Heute Morgen mit Vico schnell noch neue Ketten auf die Bikes montiert. 

Danach eine Einheit Kraft an Geräten und Nachmittags noch eine Einheit im Bike gefahren. 

Zwischendurch habe ich dann noch meinen Griffe modifiziert und die guten Stücke zum Lackieren gebracht, bin gespannt wie sich die Änderungen auswirken. 

Jetzt habe ich auch endlich Zeit meine POLAR CS 600 auszuwerten. 

 

Folgende Eckdaten vom Rennen in Padova kamen raus:

 

Fahrzeit                                        1:18:06 h 

Geschwindigkeit Schnitt                33,2 Km/h 

Geschwindigkeit max.                    47.5 Km/h 

Zeit im Freilauf                               2.05 Minuten 

Aufstieg                                         15 Meter 

Abstieg                                           25 Meter 

Herzfrequenz im Schnitt                 105 Schläge 

HF Max                                           < 120 Schläge

 

Also ist der Kurs in Padova, eben, aber nicht wie zu vermuten, ein reiner abfallender Kurs und die anderen Daten sprechen für sich. 

Viele Grüße Torben

 

 

27.04.2009

Bericht von Christoph Etzlstorfer, über den PADOVA MARATHON von gestern.

26.04.2009

Ein Hallo aus Padova,

Mein Flieger ging Donnerstag Abend um 20:55 Uhr gen Basel und von da an mit dem Auto nach Padova.

Der Trip ging allerdings mit etwas Hektik los. Ich hatte auf die Schnelle zwei neue Flight Case bei der Firma Galore Flight Case bestellt. Trotz voller Auftragsbücher haben Sie meinen Auftrag dazwischen geschoben und es wirklich geschafft, die Koffer fürs Bike rechtzeitig anzuliefern. Auf diese Wege ein großes Dankeschön. 

Daher hieß es, das Bike kurzfristig zu verpacken und sich Richtung Flughafen HH aufzumachen. 

Das Wetter bei unserer Ankunft in Italien war super und wies nette 25°c auf. 

Unser Hotel hatte freundlicher weise Vittorio Podesta gebucht, da sein Italienisch doch besser ist als meins.

Da bei Easy Jet die Gewichtsbegrenzung sehr gering ist und ich Gewicht sparen wollte, musste wir noch eine Luftpumpe besorgen, zum Glück viel uns auf dem Hinnweg ein Radladen an der Hauptstrasse auf.

Bevor unser Lars in die BMC Richtung abdriftete war er großer Anhänger von Italienischen Fabrikaten und er hätte seine wahre Freude in diesem unscheinbaren Laden gehabt. 

Wir bauten mein Rad zusammen und es ging auf die erste Trainings bzw. Installationsrunde. Das Bike lief super und ich war für den nächsten Tag gerüstet. Diesmal wollte ich wieder, wie letztes Jahr erfolgreich durchgeführt, mit einer harten Vorbelastung am Vortag ins Rennen gehen.

Danach kurz umgezogen und es ging ab nach Padova um die Stadt kennen zu lernen. 

Genau am Marktplatz, war der Marathon „Zirkus“ aufgebaut. Angrenzend an den Markt war auch ein gemütliches „Restaurante“, wo wir neben dem Italienischen Flair auch das super Essen genossen. Mein erster Gedanke, das ist "das" Lokal für Errol und er hockt in den Häuserschluchten von Damp. 

Also wie beschrieben, stand am nächsten Tag die Einheit bzw. Vorbelastung auf dem Plan. Ich hatte ein gutes Gefühl und konnte die Belastungsspitzen gut fahren. Also hieß es das Gefühl zu speichern und am nächsten Tag, raus zu holen. Abends noch die Papiere in Padova abgeholt und in unserem Stamm-Restaurante noch etwas gegessen.  

Zum Rennen:

Der Start war für 8:40h angesetzt und daher hieß es früh aufstehen. 

Kurz noch etwas Power-Gel von Vittorio organisiert und raus auf die Einfahrrunde. 

Ich hatte am Vortag noch kurz ein paar Anweisungen / Tipps von Errol bekommen und wollte es auf jeden Fall besser als in Rosenau machen.

Anders als in Rosenau, hatte ich mich diesmal hinter Christoph Etzlstorfer postiert und das erwies sich als sehr lehrreich. Früher beim Laufen, war die Devise vorne Sekunden zu schnell, hinten Minuten zu langsam. So ähnlich ist wohl auch die Erfahrung von Christoph, der es relativ langsam angehen ließ. Was sich als sehr angenehm erwies, und nicht gleich wieder in dicken Armen endete. 

Nach ein paar Kilometern ging es etwas hoch und ich passte kurz nicht auf und es war sofort eine Lücke zwischen mir und Christoph vorhanden.

Geimpft von Errol am Vortag, verkrampfte ich diesmal nicht und konnte mit Hilfe einer schnellen Gruppe das Loch wieder zufahren. 

Ab da ging die Post ab !!!

Die Gruppe lief relativ harmonisch und ich war ständig auf Position 3-5 und konnte so den Christoph von hinten beobachten. 

Christoph war super oft im Wind und hat die Geschwindigkeit fasst alleine hoch gehalten, wie hoch stellte sich zum Schluss raus. Ich traute mich nur selten bzw. kaum in den Wind, da ich nicht wusste was Christoph noch so auf Lager und vor hatte. 

Im Windschatten konnte ich ihn gut folgen und in der zweiten Hälfte an den wenigen Anstiegen mithalten bzw. mit Richtig viel Druck folgen. 

Bei den letzten merklichen Anstieg, hatte ich richtig viel Druck und konnte sogar eine Richtige Lücke reißen und ich denke auch den Christoph etwas damit überraschen. 

Danach ging es in die Stadt und mächtig zur Sache. Bahnschienen / Kopfsteinpflaster / enge Straßen und Schlaglöcher on Mass. 

Ich fühlte mich mit den Gegebenheiten nicht recht wohl und musste mich mächtig konzentrieren um keinen Fehler zu machen. Hinten hatte ich Scheibenräder montiert und die federn nicht wirklich viele Schläge ab, sodass ich froh war im Ziel noch alle Plomben im Mund zu haben. 

Die letzten Kilometer gingen dann durch die Altstadt auf recht schroffen Kopfsteinpflaster, wo Christoph mit seiner 28“ Bereifung sichtlich Vorteile hatte. 

Ich musste aus Vorsicht etwas raus nehmen, weil sich meine Sicherung der Füße gelöst hatten. Vom Gefühl her hätte ich noch gut mithalten können, aber wer die ganze Arbeit getan hat, hat auch den Sieg verdient und ich konnte mit einen guten Gefühl etwas langsamer machen. 

Wie gut Christoph gearbeitet hatte war dann auf der Zeit Anzeige zu sehen, 1:17:55 h neuer Weltrekord !!! und ich nur 15 Sekunden dahinter. Was für ein Gefühl !!! 

Leider hat mein Chip die letzten Kilometer wohl nicht überstanden und ich wurde nicht in der Wertungsliste aufgeführt. Aber das sollte sich klären lassen. 

"Nachtrag" zwischendurch werde ich auf der Ergebnissliste geführt.

Im Ziel konnte ich auch gleich Christoph gratulieren und ihn sagen das ich sein Tempo machen, im evtl. Endspurt honoriert hätte, was sich für echte Sportsmänner meiner Meinung nach, auch gehört. 

Also war es nach Rosenau, ein super tolles Rennen fürs TEAM Sopur und so kann es weiter gehen. 

Morgen kommt Vico zu Besuch und am kommenden WE werden wir dann wohl bei mir ein kleines SOPUR Trainingslager „errichten“ bevor es nach Düsseldorf geht. 

Viele Grüße Torben 

PS: wenn man den nicht vorhandenen Rundkurs von Padova weg lässt steht bei mir jetzt eine 1:18:10 im Steckbrief und ich hätte den vorhandenen Weltrekord unterboten, aber da war ja noch der Christoph Etzlstorfer ! 

Also hier noch mal Gratulation !!!

 

 

20.04.2009

Das ist mein Race-Bike für 2009 !!!

- Made in Malsch -

Gerade für mich Detail verliebten Techniker, ist es immer wieder schön anzusehen, das in vernünftigen Abständen, Änderungen in die Serie einfließen.

Insperiert von uns Team-Fahrern, interner Weiterentwicklung und natürlich Kunden Wünschen, sind diverse positive Änderungen eingeflossen.

Also muß ich jetzt nur noch für den Vortrieb sorgen, denn das Material stimmt !!!

Torben

    

- für Details klickt bitte auf das Foto -

15.04.2009

EHC Rennen Rosenau.

Nun wurde die Rennsaison, nach Dubai auch in Europa eingeläutet.

Und gleich mit dem traditionell stark besetzten Rennen in Rosenau, wo unter der Leitung von Patrick Moyses jedes Jahr wieder fasst alle Top Handbiker den Weg gerne hinfinden.

Gerüstet mit unserer guten Vorbereitung und den Trainingsplänen von Ralf Lindschulten fanden wir Bernd Jeffré und ich uns am Ostersamstag zeitig in Rosenau ein. 

Andrea Eskau, Stefan Bäumann, Bernd Jeffré, Max Weber, Jörg Pieper und ich, waren schon einen Tag zuvor in der Nähe Freiburg eingekehrt und konnten so die recht kurze Fahrt nach Rosenau, ausgeruht angehen. 

Die Strecke ist bekanntlich eher unspektakulär, dafür aber schnell. 

Wir durften uns auf der Strecke einfahren und man merkte den Athleten an, das es für viele das erste Rennen der Saison war. 

Man beäugte sich doch auffallend stark.

Der Eine hatte mehr auf den Rippen und der Andere eher weniger, war es zu hören. 

Der Start rückte näher und die Klassen fanden sich pünktlich ein. 

Gestartet wurde wie meistens C / B / F und A. 

Die C Division wurde schnell zu einen Dreikampf. Geführt durch Bernd Jeffré hatten Thorsten Purschke und Wim Deklair einen guten Pacemaker vor sich. Was kaum ein Außenstehender mitbekam, war das Bernd beim Start kurz auf Alejandro Albors Spuren war. 

Im Klartext: er verdrehte seine Kurbel fasst auf 180%. Drehte diese aber zurück und zitierte in der nächten Runde seine Helfer Ela und Lars Deske zum Auto um einen passenden Inbus zu holen. Auf der nächsten Runde riss er seiner Frau den Schlüssel  bei voller Fahrt aus der Hand und als wenn es keine Gegner geben würde, schraubte er kurz mal die Kurbel fest.

Mit der Sicherheit des funktionierenden Materials in der Händen, drückte er nun beidseitig kurz durch und entfloh seinen beiden Gegnern spielerisch und gewann seine Klasse souverän. 

Was war sein Kommentar zu seinen Schrauberfehler ? „ und das mir“ 

Die B Klasse wurde durch einen Endspurt entschieden, da das ganze Rennen über keiner der Fahrer einen Ausreißversuch erfolgreich erfahren konnte und die Gruppe zusammen blieb. 

Bei den Frauen war wie zu erwarten die beiden deutschen Frauen Andrea Eskau und Dorothee Vieth, das Maß der Dinge und fuhren das Rennen unter sich aus. Aber trotz weniger Gegner, heißt es für beide immer top Leistung zu bringen, denn die anderen schlafen sicher nicht und daher zeigten beide abermals eine super Performance. 

In der Klasse A waren alle großen Namen vertreten. Wolfgang Schattauer, Alain Quintett, Christoph Etzlstorfer,Christophe Hindricq. Leider nicht mein Freund Yvonne Buchman, der aber am Streckenrand uns anfeuerte.

Leider war im Vorstart nicht klar die Ansage zu verstehen, das wir mit den Frauen zusammen gestartet werden und nicht wie üblich zeitversetzt. Daher standen die meisten A Fahrer wüst herum.

Nur die beiden „alten Hasen“ Schattauer und Quintett erkannten es und fuhren pünktlich los.

Ich hatte noch nicht mal die Brille auf und war sichtlich erschrocken als es los ging. Leider habe ich dabei den Christoph Etzlstorfer aufgehalten, er hatte darauf spekuliert, das ich den Weg hinter Wolfgang wähle und er sich dadurch schön einreihen hätte könnte. 

Ich musste also vom verspäteten Start ab alles in die Kurbeln legen um an die beiden „Richtigstarter“ ran zu fahren. Leider waren die nicht mehr zu erreichen und ich schon nach kurzer Zeit komplett blau gefahren. Wieder was gelernt !! 

Als dann Christoph Etzlstorfer und Christophe Hindricq mich einholten konnte ich trotz sehr kameradschaftlichen zutun bzw. Aufmunterungen von Hindricq nicht mehr mitgehen. 

Aber super nett von Christophe, da zeigt es sich wer ein Sportsmann ist. 

Das Duo wurde zu einem Trio als noch ein Tscheche sich in die Gruppe einfand. Der Kollege aus der Tschechei der zwar schon öfters in der Division A gestartet war aber zuvor nicht klassifiziert wurde, hatte es aber bewusst nicht so mit den Regeln und fuhr trotz Ermahnung im Windschatten von B Fahrern. Das brachte ihn dann auch verdienter weise eine Minute Strafzeit ein. Nach dem Rennen wurde auch unter den A Fahrern diskutiert, ob die Klasse A die richtige für ihn währe.

Ich buche für mich das Rennen, als Erfahrung ab und ab morgen heißt es noch konzentrierter zu arbeiten, weil die Weltspitze noch dichter zusammen gerückt ist. Wie gewohnt professionell und zeitnah wurde das Rennen mit meinen Trainer Ralf Lindschulten besprochen und sofort nach meinen Wünschen der Trainingsplan geändert bzw. verbessert.

Dafür einen großes Dankeschön an dieser Stelle.  

Leider konnte ich die Jungs von der Klasse A2 nicht beobachten, aber gerade in der Klasse finde ich, sind die Athleten besonders zu erwähnen, da sie immer schneller und professioneller Ihr hohes Handicap durch Leistung wett machen. Man muss betonen, das sie keinen Trizeps zur Verfügung haben und daher fasst 180% Kraftweg an der Kurbel nicht ausnutzen können.

Als nächstes Rennen, steht Padova am 26.04 auf den Plan. Dort werde ich mich mit meinen Teamkollegen von SOPUR Christoph Etzlstorfer treffen. Aber eins steht jetzt schon fest, er stellt sich am Start sicher nicht hinter mich. 

Viele Grüße Torben

 

 

31.03.2009

Hallo,

so nach der langen Vorbereitung in der Sonne und den ungeliebten Einheiten auf der Rolle, geht es heute zum 1. Leistungstest in diesem Jahr nach Köln.

Bin mächtig gespannt was da für Werte raus kommen, da ich in den letzten 3 Wochen etwas ruhiger gemacht habe.

Auf den Weg nach Köln werde ich auch endlich, den ewig geplanten und versprochenen Besuch im Kinderhospiz Löwenherz in Syke einhalten. Habe allerdings etwas gemischte Gefühle da ich nicht weiß, was mich da erwartet.

So Bike ins Auto und dann los .........

Viele Grüße Torben

   

24.03.2009

Hey,

nach 2 Wochen selbst auferlegter Pause, bin ich heute wieder ins Training eingestiegen.

Leider nur auf der Rolle, da heute mein erster Blick aus dem Fenster geprägt war durch Schneeflocken und sichtlich kaltem Wetter.

Werde morgen versuchen für die nächste Woche einen Termin in Köln zu bekommen, damit ich den längst anstehenden Leistungstest durchführen kann.

Heute ist auch ein neuer Bericht über mich im Web erschienen. Da kann man mal wieder sehen, wie aufmerksam der Jörn Kreinberg handbikesport.de ist, denn er hatte den Link zum Bericht schon geschaltet, da wußte ich noch nicht mal das er online ist.

Also hoffe ich mal für alle Handbiker, das das Wetter so langsam besser wird und die Rollen langsam anfangen zu verstauben.

Viele Grüße aus der warmen Stube.

Torben

  

15.03.2009

 

Hey diesmal einen Gruß aus dem kalten Deutschland,

Nach einer, ich sage mal sehr "merkwürdigen" Rückreise aus Dubai, bin ich wieder in Kaltenkirchen angekommen. Was für eine Tortur, Verspätung, unheimlich kleines und sehr schmutziges Flugzeug. Dann noch ein Zwischenstop in Bulgarien.

Unglaublich was sich die CONDOR da erlaubt hat.

Der Anschlußflug von Frankfurt nach Hamburg mit der Lufthansa, war daher eine richtige Wohltat.

Jetzt heißt es erstmal, Ruhe bzw. Recom um die letzten Wochen etwas zu verdauen.

Momentan läßt das Wetter hier im Norden eh nur Rollentraining zu.

Wer Interesse hat, kann in nachfolgender Datei die Marathon Strecke aus Dubai per Goggle Earth betrachten. (inklusive meiner kurzen Extraschleife)

Viel Spaß dabei Torben

 

2009-03-06_11_04_26_Handbike_Torben_Broer.kmz

-Daten aufgenommen mit meiner POLAR RS800CX multi-

   

Ein letztes Hallo aus der Hitze von Al Ain, 

gestern stand nun das letzte Rennen, ein Bergrennen besonderer Art auf dem Plan. 

Es ging über 12 Km auf den ca. 800 Meter hohen Berg Hafeet. 

Bei der Anfahrt an den Berg, erschienen schon Temperaturen auf unserem SRM von 41 °C !!! 

Die Organisation war aber bestens gerüstet und hielt im Startbereich, viel kühlendes Wasser bereit. 

Gestartet wurden alle Klassen zusammen und die Kniebiker waren bei den Eckdaten natürlich Favoriten und ließen auch nichts anbrennen. 

Bei mir in der A2 Klasse wagte es neben mir nur noch mein „Motivator“ Christophe Hindricq in den Berg. 

Wie schon beim Marathon, zeigte er seine gute Form und zog in einer tollen Art und Weise den Berg hoch. 

Denke selbst das die Topfahrer in meiner Klasse: Schattauer und Etzlstorfer nicht sein Tempo hätten gehen können.

Ich bin auf durchkommen gefahren, weil ich noch nie zuvor solch ein Strecken Layout gefahren bin.

Am Ende war der Vorsprung von Christophe über 20 Minuten und ich muß echt den Hut vor Ihm ziehen.

Ich fuhr zum Glück die ganze Zeit mit meinem Teamkollegen Bernd, der letztes Jahr noch den Berg im Kniebike bewältigte und wir haben uns super motiviert.

Als super Hilfe begleitete uns Willfried (Betreuer vom Team Sopur), der uns permanent mit Kühlung im Form von Wasser und sonstigem versorgte. Als wir uns kurz vorm Ende leer gefahren hatten, scheute er sich auch nicht, den zuschauenden Kindern, Schokolade "abzuschnacken". Denke ohne seine Hilfe hätten Bernd und ich großeProbleme gehabt den Temperaturen zu trotzen. Danke nochmal auf diesem Wege.

Bernd ließ auch die ganze Fahrt über nicht locker mir zu erzählen, was denn die Kniebiker für Vorteile hätten und er ohne den Umstieg ins Liegebike dieses nie erkannt hätte.

So heute heißt es noch packen und der Sonne entfliehen momentan spricht das Termometer faßt 40 °C

Also zum letzten Mal sonnige Grüße aus Al Ain.

Torben

 

 

- Die Ausbeute -

08.03.2009

 

Hey und ein etwas müdes Hallo, aus der Wüste. 

Gestern standen gleich 2 Rennen auf dem Plan. Zunächst hatte ich vor der doppel Belastung, große Bedenken. Aber die Pause zwischen den Rennen war lang genug und die Temperatur am Nachmittag, waren eher „im Schatten“ zu kalt. Die Strecke TT / Time Trial war im Gegensatz zum letzten Jahr, von 10 Km auf 15 Km verlängert worden. 

Das Layout schien sehr einfach, aber es war sehr viel Wind auf den Geraden und besonders merkbar auf der Startgeraden, sodass man gleich richtig Kurbeln musste. Um mein Ziel unter 30 Minuten zu kommen, musste ich das Tempo über 30 Km/h halten. 

Leider war es auf der langen Startgerade, bedingt durch den Gegenwind für mich nicht zu machen und ich verlor da schon wertvolle Zeit. 

Aber im nachhinein betrachtet, konnte ich sehr zufrieden sein. Mit einer Zeit knapp unter 31 Minuten und 29,2 Km/h im Schnitt, konnte ich sogar viele andere Athleten aus anderen Klassen hinter mich lassen. 

In meiner Klasse bedeutet es den 1. Platz und die Gewissheit, das ich diese „Leistung“ letztes Jahr noch nicht hätte bringen können. 

 

Wie beschrieben stand am Nachmittag, noch ein Kriterium Rennen 40 Minuten + 1 Runde auf dem Plan.

Die Strecken war ein Rundkurs (2.2 Km), mit 2 Kreisverkehre als Wendepunkte. Diese waren vom Radius unterschiedlich, sodass die Strecke trotz des einfachen Verlauf seine interessanten Punkte hatte. 

Meine Mitstreiter waren auch wieder am Start und diesmal wollte ich bis zur 30 Minute bei Christophe bleiben und danach meine Attacke zu platzieren. Es hat super viel Spaß gemacht, da wir uns oft abwechselten und dadurch das Tempo recht hoch hielten. Ein schönes Gefühl zu merken, das der „Gegner“ alles gibt und man mit Konzentration gut mithalten kann. Man muss auch festhalten, das Christophe aufrechter sitzt als ich und daher auf den Geraden etwas Nachteile hatte, dafür konnte er bedingt durch seine 20“ Hinterräder besser durch die Kurven fahren. 

Auch hier konnte ich als Erfahrung mitnehmen, das ich gerade in den ersten Runden alles geben musste und dieses letztes Jahr sicher nicht so hätte tun können. Bin mir auch sicher das Christophe momentan in sehr guter Form ist und in Rosenau eine neue Bestzeit für sich vermelden wird. 

Ein komisches Gefühl war zum Ende des Rennens, das die Führungsgruppe der B Fahrer irgendwann an mich ran fuhr und ich das Tempo mitfahren konnte. Leider durfte ich nicht bei den Jungs im Windschatten mitfahren. Ich konnte sogar kurz schneller als die Gruppe fahren und fragen was die hier für ein „Kaffeekränzchen“ machen. In diesen Fall echt schade das das Reglement das mitfahren bei anderen Klassen verbietet, währe sicher sehr lehrreich gewesen.

 

Heute steht noch das Bergzeitfahren (ohne EHC Wertung) an, da der Berg 12 Km lang und über 800 Höhenmeter hat, werde ich mal sehen wie weit ich fahre, da dieses „Rennen“ für mich einen reinen Trainingscharakter hat. 

Grüße aus Al Ain. 

Torben

 

06.03.2009

 

Ein erfolgreiches Hallo aus Al Ain, 

nun ist die Saison 2009 mit dem ersten Rennen eröffnet. 

Das gleich mit einen Paukenschlag !!!!! 

Fasst alle Klassen wurden durch deutsche Fahrer gewonnen..

     

 F= Andrea Eskau

 A= Torben Bröer

 B= Heinz Frei / CH Team Sopur

 C= Vico Merklein und Bernd Jeffrè

        

Besonders zu erwähnen ist der Doppelschlag in der Klasse C, Vico und Bernd haben sehr gut zusammen gearbeitet und dadurch auf der wiedererwarteten schweren Strecke mit 5 Anstiegen die super besetzte Klasse souverän gewonnen. In der Form, sind die Karten für die anstehende WM in der Nationalmannschaft sicher nur über die Beiden zu beziehen. !!!!

Für mich lief es auch schwerer als zu nächst erwartet. Die Temperaturen waren beim Start noch super erträglich was sich aber auf der feien Pläne und späterer Zeit deutlich änderte.

Ich bekam die Taktik von Errol vorgegeben, alleine das Rennen zu fahren, um für das morgige Zeitfahren, das Gefühl für die Temperaturen und die Straßen zu erlangen.

Leider habe ich mich auf der schlecht ausgeschilderten Stecke gleich im ersten Kreisel verfahren, sodass meine Attacke vom Start weg gleich erstmal in dicken Armen endete.

Der Belgier Christophe Hindricq  (9. Der Weltrangliste) war wie ich erwartete super drauf und ließ mir zum Anfang an den Anstiegen mit bis zu 5%, nach meiner Aufholaktion, keine Chance und fuhr mir trotz allem Einsatz weg und nahm mir ca. 150 Meter pro Anstieg ab.

Zum Glück habe ich mit Errol die Zeit auf Lanzarote genutzt, um genau bei solche Situationen, die Ruhe zu bewahren und wie er sagt „auf meine Kraft zu vertrauen.“

Nachdem Christophe sich auch kurz verfuhr, war es wieder Pari, in Sachen verfahren und ich war auf Sicht wieder dran.

Meine Arme waren immer noch nicht locker und ich musste alles gelernte rein legen um aufzuschließen und ihn zu überholen.

Danach ging es immer besser und das Ziel unter 1:30h war trotz „Ehrenrunde“ wieder etwas näher gerückt.

Aber es warteten noch ein paar Anstiege und mächtig Gegenwind auf mich / uns.

Als mir dann bei Km 30 das Wasser ausging, musste ich mich dann nochmal mächtig konzentrieren um den mittlerweilen deutlichen Vorsprung nicht zu verlieren. Es ging trotz meiner Bedenken und dem mittlerweile sehr trockenen Mund noch recht gut und so kam ich, komplett ohne Windschatten,mit einer Zeit unter 1:40h ins Ziel. 

Jetzt stehen morgen gleich 2 Rennen an und ich hoffe mich schnell zu regenerieren, denn die Temperaturen sind mittlerweile deutlich über 30°C und das drückt noch zusätzlich, auf die Substanz.

Bis morgen …..  Torben

 

05.03.2009

 

So nun geht es morgen los. Das erste Rennen 2009 …. 

Heute morgen noch eine kleine Runde gefahren und danach das Bike „ready to race“ gemacht.

Dachte ich !!!! 

Kaum das Bike zur Abnahme gebracht, ging hier der Paragraphen Terror los. Unglaublich, keiner von den Offiziellen wusste so richtig bescheid. 

Viele Regeln stellten sich als „auslegbar“ heraus. Es ist schon verrückt, wenn man mit einen Auffahrschutz nicht fahren darf der 10mm zu hoch angebracht ist, aber ohne zu fahren ist legitim ???? 

Außerdem war immer die Aussage das man über den Kurbelpunkt gucken muss, sprich freie Sicht über den Kurbelpunkt gewährleistet sein muss. 

Auf einmal heißt es, man muss klar über den Kettenschutz gucken können. 

Kaum einer von den ambitionierten Fahrern hat aber so eine Sitzposition und auf einmal war es egal ??? 

Naja, auf jeden Fall eine Menge Aufregung und wir werden sehen was das Rennen morgen bringt.

Bis morgen. 

Torben

 

04.03.2009

 

Einen sandigen Gruß aus der Wüste.

 

Das Wetter ist heute abermals wieder richtig gut. Also nicht zu warm und nicht zu windig. Unsere Trainingsrunde befindet sich auf einen entlegenen Straßen Stück, wo allerdings der Wind quer über die Wüste bläst und manchmal, die Ohren usw. mit Sand füllt. Leider haben wir von Tag zu Tag mehr Ausfälle in Form von Magen und Darm Problemen zu vermelden. Also Toi Toi Toi mich hat es noch nicht erwischt.

 

Heute morgen habe ich 2h trainiert und dann am Nachmittag um 16 Uhr (bei uns um 13 Uhr) nochmal eine Runde mit unseren TEAM SOPUR. Dabei konnte ich mich etwas an die Geschwindigkeit und das Windschatten Fahren gewöhnen, damit ich beim Marathon nicht ohne Gefühl für den Wind vor Ort fahren muss.

 

Morgen noch eine kleine Runde und dann geht es in die heiße Phase, sprich 3 Rennen am Stück. Ob ich das Berg-Rennen fahren werde muss ich noch sehen, denke aber eher nur als Trainingseinheit, sprich ohne Druck und soweit ich Lust habe.

 

Gruß aus Al Ain Torben

 

03.03.2009

Hey und Hallo,

so nach einer sehr langen Nacht oder besser kurzen Nacht, sind wir gut angekommen. Das DTS* ist ohne Ausfälle, an Mensch und Bike wie letztes Jahr vor Ort und zum Frühstück um 9 Uhr waren es schon fasst 20°C.

Jetzt heißt es erstmal Bikes zusammen bauen und die einzige Luftpumpe zu ergattern. In unserem Haus ist sogar Wlan und daher sehen wir die Abende mit viel Besuch entgegen.

Wie im letzten Jahr werden voraussichtlich, auch wieder jeden Abend Tagesberichte auf „der“ Seite www.Handbikesport.de zu lesen sein.

So jetzt umziehen, Wasser besorgen und raus ins Bike. 

Bis demnächst Torben 

 *DREAM TEAM SOPUR

 

 

27.02.2009

 

So jetzt die letzten Tage auf der Sonneninsel !!! 

Zwischendurch war ich kurz Zuhause, um mit Tjark zur Hamburger Sportgala zu gehen. War wiedermal eine nette Erfahrung und für den „Behinderten“ Sport recht wichtig, da Dorothee zur Hamburger Sportlerin des Jahres gewählt wurde. 

Zurück auf der Insel, empfing mich auch gleich wieder das super Wetter. Wir haben echtes Glück, für die Jahresszeit ist es hier ein Traum Wetter. 

Auch der Test mit Patrick Kromer, zur Ermittlung der optimalen Trittfrequenz, scheint vielversprechend zu sein.

Gestern habe ich das erste mal die Runde über Galilea gefahren und am Ende standen über 700 Höhenmeter in der Polar Auswertung. 

Der Zwischenstand seit Anfang Dezember lautet jetzt 2075 Km / 167 Trainingsstunden und 17000 Höhenmeter . 

Das ist für mich im Gegensatz zum letzten Jahr eine deutlich Steigerung zu dieser Jahreszeit. 

Sehr interessant ist auch die tägliche Bestimmung des CK Wertes (Enzym / Creatinkinase) durch Patrick Kromer, der aussagt wie Erholt man ist. Selbst nach der für mich sehr heftigen Trainingseinheit von gestern, ist der Wert noch weiter nach unten gegangen. 

Heute geht es erstmal zum Kaffeetrinken nach Paguera und dann heute Nachmittag noch etwas in den Kraftraum.

Sonntag ist leider schon wieder Abschied angesagt und der Trip nach Dubai wird eingeläutet. 

Es ist unglaublich, gerade noch Anfang Dezember auf Lanzarote und nun steht schon wieder das erste Rennen auf dem Plan. 

Gespannt bin ich auch, auf den ersten Leistungstest in Köln, wieweit sich die Daten zum letzten Jahr verschoben haben. 

Also abermals viele sonnige Grüße Torben

 

  

21.02.2009

Heute war es etwas kälter, aber natürlich immer noch besser als Zuhause. Dafür säumten heute zahlreiche Fans die Strecke.

17.02.2009

Hey und ein Hallo von Mallorca. 

Die Insel und das Wetter meinen es allen Bedenken zum trotz, sehr gut mit uns.

Die Temperaturen pendeln sich so um die 20 °C ein.

Aber was noch schöner ist, die Sonne lacht fasst den ganzen Tag. 

Heute habe ich unter der Leitung von Patrick Kromer dem Sohn von unserem Bundestrainer, einen Stufentest gefahren und anschließend noch mal ein paar Intervalle am Anstieg Richtung Palmanova.Da ich seit Beijing, bzw. nach Beijing keine Intervalle mehr gefahren habe, musste ich daher erst einmal wieder ein Gefühl für die Belastung entwickeln. Aber nach dem 2.ten Block ging es immer besser und ich konnte die geforderten 105 Watt / 5 Minuten gut halten. 

Morgen steht „nur“ eine Recom Einheit auf dem Plan und diese werde ich dann Richtung Palma fahren.

Einen besonderen Gruß, möchte ich in Richtung  -Vico und Thomas- schicken, was Ihr da in der USA für eine Leistung gezeigt habt, ist eine Sensation !!!

Viele Sonnige Grüße aus Mallorca. 

Euer Torben

 

 

12.02.2009

Jetzt wird es langsam Zeit, wieder die kalten Gefilde zu verlassen.

In Hamburg und Umgebung macht seit Tagen eine ca.15 cm dicke Schneeschicht sich breit.

Daher fällt es mir nicht schwer, den Winter zu verlassen und am Sonntag gen Mallorca zu fliegen.

Gleich kommt Bernd vorbei und wir werden schon die meißten Sachen einpacken.

Im Anschluß an Mallorca, werden viele Fahrer sich auf den Weg nach Dubai / Al Ain machen. Wie die Startliste es vermuten läßt, wird dort die ganze Weltelite vor Ort sein.

Anscheinend haben wir vom TEAM SOPUR, dort im letzten Jahr eine gute Aufbauarbeit geleistet und dem Rennen zu der diesjährigen großen Starterzahl "mit" verholfen.

Auf jeden Fall wird es dort schön warm sein und die ersten "Marken" für die Saison 2009 gelegt.

Einen "noch" kalten Gruß aus Kaltenkirchen Torben

 

05.02.2009

Heute durfte ich einen Termin für das TEAM HAMBURG, bei der ERGO Versicherungsgruppe / Hamburg Mannheimer war nehmen.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Kids treffen Olympia" .

Es wurde in der hauseigenen Sporthalle, ein "Mini" Handballtunier gespielt.

Unter anderem waren, neben einiger TEAM HAMBURG Athleten auch die Spielerinnen von der Damen-Bundesligamanschaft aus Buxtehude vor Ort.

Meine Mannschaft und ich konnten die beiden Erstliga Schiedsrichter leider nicht davon überzeugen, dass ich in den Kreis fahren durfte, da ja meine Füße den Boden nicht berühren.

Naja, daher verzichtete ich auf längere Einsätze und auch den "Kempa-Trick" habe ich dann heute mal nicht gezeigt.

Auf jeden Fall, ist es immer wieder schön bei solchen Events dabei zu sein ! Auch für solche Momente, lohnt sich der tägliche Aufwand und das ganze Training.

 

-viele Grüße aus dem kalten Hamburg.

                      Torben

 

03.02.2009

Ab jetzt heißt es erstmal Rollen-Alarm.

Draußen 0°C und in der Stube, den Regler auf 7 gestellt = 35°C.

 

Frühzeitig Ziele setzen.

02.02.2009

Wieder Zuhause, jetzt weiß man erst wie "sorglos" die letzten Wochen doch waren. Hier sind es -2°C und 15 cm Schnee.

Jetzt heißt es erstmal Wäsche waschen und mit meinem kleinen Sonnenschein Tjarky Frühstücken und den glorreichen HSV Sieg vom Freitag besprechen.

Heute dann erstmal meinen TT verbeuelt, hat ja auch schon 1400 Km auf der Nadel. Wie würde Lars sagen, jetzt hat der Wagen "Charakter". Da freut sich der Lackierer.

Die Woche steht nur Recom auf dem Plan und am Wochenende fliege ich nach Freiburg zu Annette, wo ich dann im OSP-Freiburg etwas trainieren und mich mit unserem Bundestrainer Adelbert Kromer treffen werde.

Also bleibt alle gesund und trainiert fleißig.

Torben

 

27.01.2009

Gran Canaria wird immer mehr "unsere" Insel, wieder 30°C und eine sehr schöne, "flache" Strecke gefunden. Bernd, Andrea, Stefan und ich haben uns heute morgen in Richtung Canyon aufgemacht. Ich ließ es, Trainingsplan technisch wieder locker angehen.

Die drei Muskeltiere sind voraus und wie besprochen, haben wir uns dann nach ca. 2 Stunden wieder getroffen.

Es wird immer deutlicher wie gut Bernd drauf ist, kein Berg scheint ihn sichtlich zu beeindrucken. Eigentlich müßte Bernd so langsam erbarmen mit der Kette haben.

Wie gehabt, kurze, klare Anweisungen von Bernd und alles klappt und Alle kommen heil und pünktlich nach Hause.

So morgen ist Ruhetag und es wird bei dem Wetter schwer diesen einzuhalten.

Sonnige Grüße Torben

 

26.01.2009

Jetzt wird es grün !!!

Nach faßt 2 Monaten Lanzarote,bin ich nun für eine Woche auf Gran Canaria mit der Natio zum trainieren. Nach 2 Monaten Lavagestein ist es hier erfrischend grün.

Die Insel steht ja eigentlich für bergige Strecken und nicht gerade für Grundlagen-Training. Aber nach den ersten Fahrten mußte ich feststellen, das es hier auch Strecken gibt wo man es etwas lockerer angehen kann.

Gestern bin ich mit Bernd Jeffré eine super schöne Strecke am Meer entlangt gefahren (Richtung Küstenstrasse), zwar etwas wellig und ich mußte ein paar mal den GA1 Bereich verlassen, aber noch im vernünftigen Bereich.

Heute hat uns Norbert Mosandel als Guide begleitet und eine flache "Abgas-Strecke" quer durch die Stadt gezeigt.

Danach ging es durch eine Schlucht mit 3-5% im Schnitt und zum Schluß mit 12-13% die ich aber ausgelassen habe.

Festzuhalten ist, das die Insel im Gegensatz zu Lanzarote nicht gerade mit guten Strassen aufwartet und die Autofahrer nicht so entspannt sind wie auf Lanzarote. Heute war ich nach der Abfahrt durch das Tal froh, das noch alle Plomben im Mund waren, wo sie hingehörten.

Das Klima ist eher wie Mallorca und bis jetzt angenehm warm 25-30°C.

Morgen soll es noch mal Richtung Wasser gehen und dann die Küstenstraße entlang, ca 60 Km.

Viele Grüße aus GC.

Torben

 

22.01.2009

Andrea for President "Yes she can"     (Sportlerwahl)

http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.weimar.lokal.php?lokstadt=Weimar

 

21.01.2009

Nach 3 Tagen Pause, inklusiven Kurztrip nach Kaltenkirchen bzw. zu meinen Sohn Tjark „Legogott“,bin ich heute mit einem Newcomer Jürgen, aus Sinsheim, eine super Runde gefahren. Jürgen hat zuvor noch nie die 4 Stunden Grenze überschritten und war richtig stolz, als er nach 4:15 zuhause ankam. Ich habe noch eine Schleife über El Golfo eingelegt und habe auch meine längste Tour in der Vorbereitung  mit 5:15 Stunden gefahren. Ging richtig gut und nach hinten raus mit guten Reserven. 

Viele Grüße von der Insel

Euer Torben

 

13.01.2009

So jetzt sind die ersten 1100 Km und 9000 Höhenmeter, für die Saiaon 2009 geschafft. Noch knapp 2 Wochen und es geht mit der Natio nach Gran Canaria.

Viele Grüße Torben

06.01.2009

06.01.2009

Hallo

Ja, jetzt gehe ich auch mit der Zeit und habe meine eigene Seite ins Leben gerufen.

Zum Glück habe ich ja meinen Freund Arne, der neben seiner Familie, immer noch ein paar Minuten Zeit findet ,um so Quälgeister wie mich in Sachen Web / PC zu unterstützen. Also danke Arne :-)

Ich würde mich freuen, wenn ich Euch demnächst, öfter auf meiner Seite begrüßen dürfte.

Euer Torben

 

 

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